Arbeitskreis Naturnahes Grün
Mitglied in der Lokalen AGENDA Mainz

- Naturschaugarten Lindenmühle in Mainz
- Ein Artenschutzprojekt
- von Bürgern für Bürger

Nein, wirklich nicht! Solche Nistkästen haben wir nicht im Naturschaugarten. Unsere sind nicht so verspielt. Aber ein Gedichtchen sind sie schon wert:
Mancher Vogel hat es schwer und wohnt auch oft sehr prekär. Oder ist gar schonungslos wohnungslos und findet mit seiner Zunft einfach keine Unterkunft. Da hilft der Mensch manchmal und zimmert denen Zimmer, doch gelingt’s nicht immer oder es ist zu abstrakt und übertrieben, da ist manch Vogel lieber wohnungslos geblieben. Denn will man dann an allen Tagen unverblühmten Spott ertragen, den and’re Vögel zwitschern, flöten, man sei in großen Nöten, würd‘ man hier einzieh’n, das müsse man sich mal reinzieh’n, die Wohnungen seien doch verhunzt, das sei auch keine Kunst, sondern nur bloß geschmacklos. Wer so wohne und sich so benimmt, der habe eine Vogel bestimmt! Man erkennt unschwer: So zu wohnen ist auch prekär!



Ich gestehe: Obwohl bei uns in der Urobsthecke im Schaugarten eine Mispel wohnt, weiß ich nicht wie die schmeckt. Angenehm süß-säuerlich soll die Frucht schmecken, so pfirsichig – aprikosig, wenn es das Wort überhaupt gibt. Jetzt, wo ich das gelesen habe, will ich das unbedingt mal ausgiebig verifizieren, auch wenn die Saarländer Mispeln als „Hundärsch“ titulieren. Hundsgemein finde ich das! Obwohl, wenn man die Frucht ansieht, könnte da eine Ähnlichkeit sein, aber da fehlt mir jetzt ein Hund zum Vergleich. Liebe Leser und Hundebesitzer, sieht Ihr Hund, von hinten betrachtete, zufällig wie eine Mispel aus? Ihre Zuschriften könnten diese Frage klären!