Archiv der Kategorie: Infos

Viel Neues im Neuen!

Was freu ich mich drauf, denn bin ich wieder wohlauf, wenn die Sonne mehr scheint und es nicht mehr kalt aus schweren Wolken weint. Wenn`s sprießt, grünt und blüht, wenn man wieder vor Freude sprüht. Wenn Bienensummen die Luft erfüllt, wenn die Natur ihre Vielfalt enthüllt.

Ok, sie haben es erraten. Ich habe den Schlechtwetter-Blues. Gehört ja auch zum Leben dazu. Und lässt halt schönere Zeiten noch schöner erscheinen. Was gut gegen den Blues helfen soll: Schöne Pläne schmieden!

Der Arbeitskreis Naturnahes Grün hat schon mal angefangen mit dem „Schmieden“! Was dabei herausgekommen ist, das findet man auf der Termineseite. Viele „Tisch im Garten“-Termine, bei denen man den Schaugarten genießen kann, da gibt es meist Tee oder Kaffee und Tipps gratis! Es gibt aber auch „Aktivtage im NaSchau“, an denen man aktiv mitwirken kann, außerdem noch interessante Volkshochschulkurse, natürlich nicht in Klassenräumen, sondern im Naturschaugarten! Klasse! Nicht in einer Klasse! Bestimmt ist ein Termin dabei, der Ihnen gefallen wird.

Wir „schmieden“ natürlich weiter! Neue Termine werden folgen, vielleicht mal wieder Open-air-Kino, … !

Ganz mein Fall – der Fallkäfer!

Ich freue mich schon auf das Frühjahr. Wenn es wieder viel zu entdecken gibt, z.B. die Fallkäfer. Von ihnen gibt es in Europa 308 Arten. Sie sind klein, dieser Seidige Fallkäfer wird maximal 8 mm. Immerhin.
 
Mein Geschichtchen dazu.
 
Das ist auf jeden Fall ein Fallkäfer. Ein Cryptocephalus. Ein was? Ich versuche da mal was abzuleiten: Krypto bedeutet geheim oder verborgen und cephalus betrifft den Kopf. Ein “geheimer Kopf”?
 
Und wenn das ein Fallkäfer ist, fällt er dann vielleicht öfter auf den Kopf? Und versucht das geheim zu halten?
 
Des Rätsels Lösung: Bei Gefahr lässt der Fallkäfer sich fallen. Und weil er so klein ist, ist er schnell im Verborgenen. Ob er dabei auf dem Kopf landet, werde ich mal beobachten. Vielleicht ist er ja “kopflastig”!

Biene oder Wespe?

Ist das nun eine Wespe oder eine Biene? Ach, eine Wespenbiene? Da soll sich einer auskennen!
 
Die Wildbiene könnte vielleicht die Nomada panzeri sein, eine Kuckucksbiene, die ihre Eier in fremde Nester legt. Oft lassen sich diese Brutschmarotzer am besten damit bestimmen, wenn man beobachtet, bei welchen Wildbienen sie das versuchen, denn da sind sie nicht frei in ihrer Wahl. Werden sie beim Schmarotzen erwischt, verhält sich die Nestbesitzerin gelassen. Vermutlich wird sie durch Geruchsstoffe getäuscht. Man sollte die Eindringlinge Miet-Nomada panzeri nennen!
 
Danke, lieber Jack Simon für das Bild!

Mispel

Ich gestehe: Obwohl bei uns in der Urobsthecke im Schaugarten eine Mispel wohnt, weiß ich nicht wie die schmeckt. Angenehm süß-säuerlich soll die Frucht schmecken, so pfirsichig – aprikosig, wenn es das Wort überhaupt gibt. Jetzt, wo ich das gelesen habe, will ich das unbedingt mal ausgiebig verifizieren, auch wenn die Saarländer Mispeln als “Hundärsch” titulieren. Hundsgemein finde ich das! Obwohl, wenn man die Frucht ansieht, könnte da eine Ähnlichkeit sein, aber da fehlt mir jetzt ein Hund zum Vergleich. Liebe Leser und Hundebesitzer, sieht Ihr Hund, von hinten betrachtete, zufällig wie eine Mispel aus? Ihre Zuschriften könnten diese Frage klären!

Obskures Insekt

Ophion obscuratus ist mir obskur. Wie kann man denn so eine schmale Taille haben! Und das ohne Korsett! Kommt sicher davon, weil sie sich nur von Nektar ernährt. Und dann dieser Schlafzimmerblick! Dadurch, dass die schwarzen Augen hinten weiß eingerahmt sind, wirkt das einfach krass. Naja, sie ist halt nachtaktiv, die Schlupfwespe. Da schaut man eben anders aus der Wäsche.
 
Sie ist auch sonst obskur, denn sie legt in bestimmte Raupenarten jeweils ein Ei, die Larve schlüpft und wächst im “Wirt” heran, bis der irgendwann schlapp macht. Das hat mich und gar schon Aristoteles so sehr beschäftigt, sodass wir beide über das Unbeschreibliche schrieben. Er war allerdings früher dran.