Arbeitskreis Naturnahes Grün
Mitglied in der Lokalen AGENDA Mainz

- Naturschaugarten Lindenmühle in Mainz
- Ein Artenschutzprojekt
- von Bürgern für Bürger

Das Motto für den Ökumenischen Tag der Schöpfung 2026 „Hast du erkannt, wie weit die Erde ist?“ – rief als herausfordernde Frage in Erinnerung, dass die Schöpfung nicht dem Menschen gehört. Vielmehr sind wir Menschen Teil dieser Schöpfung und mit allem Leben zutiefst verbunden. Es mahnt zu Demut und Dankbarkeit angesichts der Vielfalt und Schönheit der Erde. Zugleich weist die Frage auf den Wert der Biodiversität und die für den Menschen kaum fassbare Resilienz der Schöpfung hin. (Text: Churches-4-future)
Pfarrer Heiligenthal hielt zu dem Thema eine eindrucksvolle Predigt. Die Fürbitten von Churches4Future zeigten zudem noch einmal deutlich auf, dass man mit Mut und Kraft Problemen wie Klimakrise, Artenschwund, Umweltzerstörung und Kriegen begegnen und entschlossen handeln müsse. Aussagen, die auffordern, gemeinsam aktiv zu werden.
Wir freuten uns sehr über die engagierte Veranstaltung. Gerne auch wieder im nächsten Jahr wieder!
Schön war`s, in kleiner geselliger Runde, bei Kaffee und Tee. Wir hatten ein schattiges Plätzchen unter dem Nussbaum, aber auch Plätzchen zum Knappern 🙂 . Nicht zu vergessen: Es gab gute Gespräche und eine kleine Führung, zusammen mit Gerold Baring-Liegnitz, einem erfahrenen Naturgartengestalter.
Einen schönen Abschluss gab es mir ein paar Runden Rummikup. Besser geht nicht: Geselligkeit, Spaß und natürlich Natur!
Nächster Termin Fr. 2. Okt

Vor kurzem schrieb ich was zum Moschusbock. Ich bleibe in etwa beim Thema: die Moschusmalve. Den Moschusduft der Blüten konnte ich nicht wahrnehmen, aber ich glaube, dass dem so ist. Ich glaube nur nicht an meine olfaktorische Fähigkeit. Meinen Augen dagegen kann ich trauen: Sie ist eine Schönheit!
Die winterharte Staude war ursprünglich am Mittelmeer zuhause, wurde aber als Heilpflanze in viele europäischen Ländern eingeführt und ist längst aus den Gärten ausgebüchst, aber nicht invasiv. Sie ist eine gute Bienen- und Insektenweide, blüht von Juni bis Oktober.
Sie mag Sonne und Halbschatten. Dank ihrer Pfahlwurzel übersteht sie auch Trockenperioden. Sie eignet sich auch als Kübelpflanzen. Das geht übrigens auch mit der ebenfalls sehr schönen Wilden Malve.
Wenn man die unreifen Samenkapseln sauer einlegt, können sie als Kapernersatz dienen. Hab‘ ich noch nicht ausprobiert, gustatorisch bin ich auch nicht sehr begabt. Ich lasse lieber die Samen ausreifen und sich aussamen. Einfach auch mal lassen können!
Endlich mal ein Tag, an dem die Hitze nicht plagte. Aber doch drehten sich viele der Gespräche um die Klimaveränderungen, um Wassersparen, um Entsiegelung. Und wie man dazu beitragen kann, die Probleme etwas zu entschärfen.
Auch Thema waren die mitgebrachten leckeren Sachen, die den „Tisch im Garten“ kulinarisch aufwerteten. Und witzig auch der gelungene Abschluss der Veranstaltung mit einer Romme-Kartenrunde (die ich leider verlor).
