Arbeitskreis Naturnahes Grün

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  • Naturschaugarten Lindenmühle in Mainz
  • Ein Artenschutzprojekt
  • von Bürgern für Bürger

Nachtigall, ich hör Dir trapsen!

Mal krächzend, mal knarrend sei der Gesang! Nein, ich rede (schreibe) nicht von dem Sänger Tom Waits. Nee nee, so wird der Gesang der Nachtigall u.a. beschrieben. Aber das trifft es natürlich nicht, der Ruf ist bei jeder ihrer bis zu 260 Strophen anders! Und meist melodisch! Jede Strophe ist 2 – 4 Sekunden lang. Und wie noch? Leiser Anfang, harmonisch, rhythmisch, hinreißend, weich, wehmütig, ratternd, schnarrend, klar, schluchzend. 
So, jetzt wissen Sie es, wie der unscheinbare Vogel pfeift! Das tolle Bild ist von Gisela Wolff, aufgenommen in Wildgrabental. Vielen Dank! 
Überraschenderweise habe ich seit dem 25.4.2024 auch in unserem Schaugarten immer wieder eine Nachtigall gesehen und mit Verzückung gehört! Mit all den beschriebenen Eigenschaften! Diese Vielfalt, das macht ihr niemand nach!

Prandium ac laboris

Frühstück und Arbeit, so etwa könnte der Titel für den Arbeitseinsatz am 12.5.2024 gewesen sein. Eine gute Mischung! 

Musikalisch Unterhaltung gab es wieder einmal durch die Nachtigall. Da kann man nicht meckern! Und nach dem Pflegeeinsatz sah der Schaugarten wieder „schnieke“ aus!

Die Tonaufnahme ist nachts zuvor im Schaugarten gemacht worden.

Ratsame Radtour

Der BUND Mainz lud am Mittwoch, 8. Mai zu einer ökologischen Feierabend-Radtour durch die Oberstadt ein. Vom Gautor startete eine etwa zweistündige Radtour über den Grüngürtel, Volkspark und Bretzenheimer Weg zu unserem Naturschaugarten in Bretzenheim. Unterwegs wurden an verschiedenen Stationen ökologische Themen wie Radfahren ohne Mischverkehr, Stadtklima und Biodiversität angesprochen.

Wir freuten uns natürlich, dass im NaSchau die  informative Radtour ihren Abschluss fand. Die Tour ist ausführlich hier beschrieben.

Kaulquappen schnappen?

Um den Fortbestand von Amphibien steht es schlecht, auch wenn man sie mitunter massenhaft erlebt.
 
Jack Simon hat dieses eindrucksvolle Bild gemacht. Es sind m.A. Kaulquappen des Laubfrosches, erkennbar an den goldenen Tüpfeln. Besonders spannend: eine hat ein spiraliges Muster. Es ist ihr Darm, den man durch die dünne Haut sieht.
 
Wissenschaftler nutzten jetzt diese Durchsichtigkeit zu einem Versuch: Sie spritzen den Tieren Algen ins Herz, dadurch verbreiteten sich die Algen in den Körpern. Dann setzte man die Tiere in O2-armes beleuchtetes Wasser. Plötzlich erhielten diese Tiere ihren Sauerstoff über Photosynthese! Aber erlosch das Licht, war das das Ende dieser Wesen gewesen. Mir geht ein Licht auf: Man sollte das vielleicht doch besser lassen!

VHS-Kurs im NaSchau 3.5.2024

Da saßen sie nun, die oft nicht mehr so jungen Alteingesessenen. Und lauschten dem VHS-Vortrag von Christoph Schallert zum Thema: „Nichts liegt näher als naturnah!“ Wobei das in mehrfacher Hinsicht zutraf: Der Schaugarten liegt ja sehr nahe zur Stadt und naturnah gestaltete Flächen sind „naheliegend“, weil sie mit eine Lösung sein können, den Anforderungen durch die Klimaveränderungen gerecht zu werden (bezüglich Ressourcenverbrauch, Stadtklima, Beitrag zur Artenvielfalt, …).

Warum also nicht heimische Pflanzen nutzen? Einen schönen Spruch finde ich: „Pflanzen Sie nicht irgend was! Sie sind ja auch nicht irgendwer!“ Nun denn!

Wo lässt sich besser heimische Vielfalt von Pflanzen zeigen als im Naturschaugarten!? Und bei der anschließenden Führung sang eine Nachtigall. Wie bestellt! ☺️