Der sperrige Begriff Biodiversität erklärt sich gut anhand dieses Bildes (oder bei einem Besuch im Naturschaugarten). Allein dieser Natterkopf zieht immens viele Insekten an (hier Wildbienen und Kohlweißling). Und mit vielfältigen heimischen Pflanzen schaffen sie die Lebensgrundlage für viele andere Lebewesen. Wie gesagt: Vielfalt bedingt Vielfalt.
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Rosenführung – hier blüht Ihnen was!
Am 8.6.2018 stellte Dennis Bergner einige Arten heimischer Rosen vor. Etwa die Bibernell-Rose, eine der ältesten Rosenart, im Schaugarten in fast allen Pflanzbereichen in verschiedenen Formen zu finden. Oder die Essigrose. Sie wurde schon im Altertum zur Herstellung von Essenzen genutzt, denen man heilende Wirkung zuspricht. Sie findet man darum bei uns u.a. auch im Heilpflanzenbeet.
Treffpunkt Wildrose
Der Rothalsbock (Stictoleptura rubra) hat sich auf der Wildrose im NaSchau breit gemacht. Ob dieser Bockkäfer wirklich Bock hat auf weiteren Besuch? Wir wissen es nicht. Auf jeden Fall scheint er aufmerksam zu verfolgen, wie sich eine Hummel nähert. Treffpunkt Wildrose weiterlesen
Einfaltspinsel?
Was die Natur sich so alles einfallen lässt: einen Pinselkäfer. Dass er u.a. auffallende gelbe und weiße wollige Haare besitzt, schützt ihn wohl etwas gegen Fressfeinde, da er so einer Hummel ähnelt. Er ist eher im Bergland anzutreffen. Um so erstaunlicher, dass er hin und wieder im Naturschaugarten zu sehen ist.
20. Mai: Weltbienentag
Der 20. Mai 2018 ist offiziell von den Vereinigten Nationen zum Weltbienentag ausgerufen worden. Nicht nur die Honigbiene sondern auch andere Bestäuber sollen durch diesen Tag mehr in das Bewusstsein rücken. „Der globale ökonomische Wert der Bestäubung betrug im Jahr 2009 350 Milliarden US-Dollar“ ermittelte das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ). Ein globaler Rückgang der Bestäuber würde die Weltagarleistung dramatisch verändern. Helfen Sie diesen Wesen und letztlich sich selbst, indem Sie Gärten bienenfreundlicher gestalten.