Schlagwort-Archive: Marienkäfer

Glückssymbol für das Neue Jahr

Heute mal zu einem Glückssymbol: dem Marienkäfer. Bzw. erst mal zum Pilz-Marienkäfer!

Der Zweiundzwanzigpunkt-Marienkäfer oder Pilz-Marienkäfer und ich haben die gleiche Leidenschaft: Pilzgerichte. Dieser Marienkäfer allerdings mag mehr den pilzigen Mehltau der Pflanzen, von dem er sich ausschließlich ernährt. Das macht den kleinen Käfer zu einem großen Nützling!

(Rotschwarze) Marienkäfer sollen Glück bringen. Man glaubte früher, dass die Jungfrau Maria der Welt diese Käfer geschenkt hat, damit die die Blattläuse fressen. Das ist aber noch nicht abschließend geklärt.

In der Provence glaubt man auch noch etwas, was ich nicht glaube: Säße ein (roter) Marienkäfer auf einem Mann, würde der bald heiraten. Viele werden da bestimmt heimlich das Tier verscheuchen! Ein anderer Aberglaube besagt: Es vergehen für eine Frau bis zur Hochzeit so viele Jahre, wie ein Marienkäfer an Sekunden auf deren Hand bleibt. Allerhand. Liegt aber auf der Hand, finde ich.

Noch mal was zum Glück: Viel Glück Ihnen im neuen Jahr! Und vielleicht ein Marienkäfer, der bei Ihnen landet?

Danke an Gisela Wolff für das Foto!

Transformers

Vermutlich sprechen Kinder und Jugendliche alle Worte, die mit „Meta-“ beginnen, nicht an. Z.B. Metaebene, Metabolismus, Metadiegese (Letzteres interessiert mich auch nicht).

Oder Metamorphose!!! Wenn man aber „Transformers“ dazu sagt und Beispiele aus der Natur gibt, dann erfährt man viel Aufmerksamkeit. Sowas wie: „Jo, krass, Alter!“ oder „Cool, Digga!“ oder „Voll fette Hamma-Tricks, lol!“

Aber cool, irre, hamma, … finde ich Metamorphose auch. Auf dem Bildern „transformert“ ein Marienkäfer. Was fehlt, ist das Ei. Von rechts zu sehen ist die Larve, dann die Puppe und zuletzt ganz links die perfekte Transformation. Und das alles zu absolut geringen Produktionskosten im Vergleich zu den Transformers-Filmen. LOL!

Killer „entlarvt“

Urteilen Sie nicht zu früh. OK und ja, ich bin ein Killer. Aber etwas hat das so für mich festgelegt. Nennen Sie es Gott oder Natur oder Evolution. Nennen Sie es wie sie es wollen. Es ist halt so für mich wie es ist. Tagein, tagaus. So wie Sie jeden Tag zur Arbeit trotten.


Und ja, man kann mich kaufen. Macht es das verwerflicher? 30 von uns Assassinen kosten gerade mal 11 €. Sie können ganze Söldnertrupps unserer Art kaufen, dann ist der einzelne Assassine günstiger.


Wir arbeiten präzise, schnell, knallhart, ohne Hilfsmittel. Wir sind topfit trotz der oft lausigen Verpflegung. Wir benötigen noch nicht einmal Augen für unsere Arbeit. Einzig und allein der Tastsinn genügt. Nennen Sie mich ruhig kaltblütig, aber ich verfüge über eine tötliche Effizienz, ich schaffe 400 bis 600 Blattläuse in drei Wochen. Hasta lavista!

Was war das noch mal?

Bei der Durchsicht älterer Bilder zum Naturschaugarten bin ich auf dieses Bild gestoßen. Ich nehme an, Sie haben längst erraten, was das ist. Oder besser gesagt: werden soll. Richtig! Das ist die Puppe einer Marienkäferlarve. Wenn die Larven ausgereift sind, kleben sie sich mit dem Hinterleib an Zweigen oder Blätter fest. Und nach 6 bis 9 Tagen schlüpft dann der fertige Marienkäfer aus. Ich hatte das bisher noch nicht gesehen. Wieder ein kleines Wunder im NaSchau!

Warum bringt der Glück?

Rund achtzig Arten Marienkäfer gibt es in Deutschland. Aber warum gerade hat man den  Siebenpunkt-Marienkäfer als Glücksbringer erkoren? Nun, die Sieben gilt  seit langer Zeit als Glückszahl. Die Zahl begegnet uns oft, z.B. die Weltwunder, die Erschaffung der Welt in 7 Tagen, James Bond 007 usw.  Und weil der Siebenpunkt-Marienkäfer (aber nicht nur eher) so fleißig Läuse verspeist, ist er ja schon ein Glücksfall. Allein schon als Larve vertilgt er je nach Art bis zu 3000 Pflanzenläuse oder Spinnmilben.