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Keine öde schnöde Schule

Sehr zu unserer Freude sieht man immer wieder mal Schüler der Grundschule an den Römersteinen, begleitet von einer Umweltpädagogin. Da möchte man mal Mäuschen sein und zuhören. Aber wir wollen da nicht stören, denn die Kids sind mit Feuer und Flamme dabei, in der Natur von der Natur zu erfahren, zu lernen. Da kann man alle Sinne nutzen und „begreift“ eindrücklicher vieles.

Mir fiel auf, wie konzentriert die Schüler mitarbeiteten. Ich konnte es mir doch nicht verkneifen, zu der Gruppe zu gehen, Frau Andrea Oppacher-Friedrich einen Ehrenpreis in Form eines Blümchens,  dem Ehrenpreis, zur überreichen. Und dann doch ein wenig davon mitzubekommen, wie gut die Kids z.B. über das Plastikproblem Bescheid wussten. Prima!

Na schau mal in den NaSchau!

Man mag so ’nen Garten-Pflegetag! Von fern hörte man 05er Fussballgeschrei, aber he, was ist schon dabei, den Tag anders zu verbringen, z.B. mit Natur und andren Dinge. Den Schaugarten bringt hier dann, Frau und Mann auf „Vordermann“, wenn man das so sagen darf und kann. 
 
Dank sei Petra, Ulli, Dennis, Wenzel und Christoph, ich machte da auch mit. Jetzt ist der Naturschaugarten wieder „fit“!
 
Die Zeit ist wie im Flug zerronnen und 05 hat auch ohne uns gewonnen! 😀

Gefährlich?

Das Weibchen der Schlupfwespe ist eindrucksvoll, denn ihr Legestachel ist oft so lang wie ihr Körper. Sieht zwar gefährlich aus, ist es aber nicht. Allerdings fatal und letztlich letal für viele Wirtslarven. Und wie wird man Wirt? Schlupfwespen haben eine „gute Nase“ dafür, ihren unfreiwilligen Wirt, also die Wirtslarve, zu finden. Manchmal schicken auch von Raupen befallene Pflanzen chemische Stoffe aus, die der Schlupfwespe als „Wegweiser“ dienen. Hat sie ein Opfer gefunden, wird das mit einen Stich gelähmt und es wird ein Ei in den Wirt gelegt. Wenn die Larve dann schlüpft, frisst sie den Wirt von innen heraus auf. So, jetzt wisst Ihr, wie man Wirt wird und was aus dem Wirt dann wird!

Was ist los mit der Herbstzeitlose?

Ich ignoriere jetzt einfach mal den Winter. Und schreibe etwas zu einer Herbstblume. Los geht`s!
 
Ein starker Titel: Die Herbstzeitlose darf sich Giftpflanze des Jahres 2010 nennen! Wer sie allerdings mit dem Bärlauch verwechselt, der hat nur etwa zu 10% eine Chance zu überleben. 
 
Auch die Bauern freuen sich nicht über die Blume, denn sie ist auch giftig für das Weidevieh, besonders für Pferde. Gott sei Dank ist sie bitter und wird drum oft nicht gefressen. Aber im Heu oder in der Silage bleibt sie giftig. Wer auf seiner Weide die schöne Herbstzeitlose los werden will, muss sie mühsam ausstechen.
 
S0 wundert es nicht, dass die Blume auch böse Trivialnamen erhielt wie z.B. Giftkrokus, Hennegift, Teufelswurz und Leichenblume. Warum man sie in Schweizerdeutsch „Nacktes Mädchen“ (Blutts Mäitli) nennt, kann ich mir nicht erklären. Wissen Sie dazu etwas?
 
Aber jetzt noch was Gutes zu der Blume: Im Spätherbst hilft sie mit Nektar und Pollen den Bienen, Hummeln und Käfern, damit sie über die Runden kommen. Denen macht das Gift offensichtlich nichts aus!

Öko-Fußabdruck

Leb ich auf Kosten der Zukunft?
Der Zukunft der Kinder, Enkel?
Bin ich geleitet von Vernunft?
Stellt man mich mal unter’n Senkel?
 
Verbrauch‘ ich zuviel von der Erde?
Wer kann es mir sagen?
Zu dumm, dass die Erde sich nie beschwerde,
dabei hat sie viel zu ertragen.
 
Man macht sich was vor, 
man würd‘ ökologisch leben,
doch merkt man, man ist ein Tor,
denn man könnt‘ mal eben
noch mehr erstreben!
Was, das erfährst du Ruck-Zuck
über den Öko-Fußabdruck!
 
(Wenn Sie auf Öko-Fußabdruck klicken, gelangen Sie zu dem Test bei Brot für die Welt.)