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Spende für NaSchau

Wenn am „Tag des Artenschutzes“ ein Artenschutzprojekt eine Spende erhält, so ist das sicher schon etwas Besonderes. Aber damit nicht genug: Wenn der Gewinn aus einer nachhaltigen Aktion im Sinne der Nachhaltigkeit an eine nachhaltige Sache geht, dann ist das großartig. Und erklärungsbedürftig.

Also, das war so: Die „Meenzer Woideggel“, eine von der Stadt bezahlten Aktion, verdeutlicht auf ansprechende Weise und obendrein im Dialekt die 17 UN-Ziele der Agenda 2030. Das Ziel 2 „Kein Mensch soll Hunger leiden müssen!“ z.B. wird auf Meenzerisch übersetzt zu: „weck, worscht un woi“! Kein Wunder, dass die „Woideckel“ gegen eine Spende reißenden Absatz fanden! Und mit den Einnahmen wurden bisher zwei lokale entwicklungspolitische Gruppen, Afemdi und Friends of Children Nepal unterstützt.

Und just am „Tag des Artenschutzes“ wurde nun auch unser Arbeitskreis mit einer Spende bedacht. Und das trifft sich gut, denn verschiedenste Vorhaben können so im Naturschaugarten verwirklicht werden. Die Ersatzbeschaffung einer defekten Wasserpumpe ist vorgesehen. Und die Schautafel muss neugestaltet werden. Wir halten das für sehr nachhaltig. 😊 Herzlichen Dank!

Warum heißt eigentlich …

der Wiesenknopf Wiesenknopf? Nun, Sie haben es erraten. Der Wiesenknopf ist (im Unterschied zum Hosenknopf) natürlich auf der Wiese anzutreffen. Die Pflanze hat einen „roten Knopf“ als Blüte. Und eignet sich trefflich für die Ernährung von Schmetterlingsraupen, insbesondere die des Wiesenkopf-Ameisenbläulings.

Dieser hat einige Tricks drauf: Er legt seine Eier ausschließlich in den Blüten des Großen Wiesenknopfes. Die Raupen ernähren sich dann zunächst von den Blüten und lassen sich nach einigen Tagen auf den Boden fallen. Dort lauern allerdings die Todfeinde der Raupe: Ameisen. Drum verstecken sie sich, bis sie von der Rotgelben Knotenameise gefunden werden. Diese wurde über Duftstoffe angelockt, die Ameisen mögen den Duft und „adoptieren“ die Raupe, die sie gar in den Bau mitnehmt. Fatal, fatal! Die Raupe ernährt sich von der Ameisenbrut und hat obendrein ein warmes Plätzchen zum Überwintern. Brutal, oder?

Der Große Wiesenknopf ist wunderschön, blüht vom Juli bis November, wer ihn und die Schmetterlinge beobachten möchte, der findet ihn und die Falter häufig in Wiesbaden im Rabengrund, natürlich am besten im Juli.


Danke, Johannes

Wir möchten allen Angehörigen, insbesondere Photini Kim-Nothhaas, der Familie Kim und all seinen Gemeindemitgliedern unser Beileid bekunden. Johannes hat den Naturschaugarten tatkräftig unterstützt. Die kleine Anlage liegt ganz in der Nähe seiner Wohnung. Gerne denken wir an unsere gemeinsame Arbeit und wie er bei der Einweihung des Schaugartens die Anlage mit Schwung und Elan segnete (s.Bild). Danke Johannes!

Schöpfungsgottesdienst im Naturschaugarten 1.9.2019

Wieder einmal feierte der ökumenische Arbeitskreis „Bewahrung der Schöpfung“ des Kath. Dekanats Mainz-Stadt zusammen mit der Evangelischen Philippus Gemeinde den diesjährigen Schöpfungsgottesdienst im Naturschaugarten Lindenmühle unter dem Motto „erd-verbunden“. Der Gottesdienst bildet den Auftakt einer 4-teiligen Impulsreihe zu dem gleichnamigen Schwerpunkt.

Das Bild zeigt Gäste des Gottesdienst, wie sie der Predigt lauschen.

Film in der Natur über Natur, Fr. 30.8.2019

Im Naturschaugarten Lindenmühle wartete eine Überraschung auf die Besucher: Der AK Naturnahes Grün zeigte den phantastischen Film: Wie Brüder im Wind. Nach zwei Vorfilmen, einer davon mit wunderschönen Bildern von Martin Kuhlen aus dem Schaugarten.

Aber zum Inhalt: Lukas, ein `schwieriges` Kind, findet einen Jungadler, den er heimlich großzieht, denn sein Vater hält Adler für die Räuber von Schafen. Lukas erhält Unterstützung durch einen Förster. Doch natürlich naht der Tag, an dem der Adler seine Freiheit bekommen soll …

Der Film hatte Starbesetzung! Tobias Moretti und Jean Reno. Bei angenehmer Temperatur ließ man es sich gut gehen. Link zum Trailer