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Wenn es zu eng wird!

Eines Tags kam ich zur Arbeit und es war nur noch kleine Arbeitskleidung vorhanden. „Gut! Dann geh‘ ich heute mal sehr figurbetont!“ sagte ich mir und zwängte mich in Hemd und Hose. Geschafft! Aber, oh nein, das betonte manches zu sehr! Und Sie müssen mir Folgendes abnehmen: Meine Luftzufuhr war zunehmend abnehmend! Ich versuchte mich zu befreien. „Hoffentlich kommt jetzt kein Kollege in die Umkleide!“ dachte ich verschämt. Und nach einiger Zeit relativer Hilflosigkeit: „Hoffentlich kommt jetzt ein Kollege und hilft mir!“

Wie bekomme ich jetzt die Überweisung zur Blaugrünen Mosaikjungfer hin? Ach so, ja klar: Die hatte auch anstrengende Kleidungswechsel hinter sich. Als Larve hat sie sich in ca. zwei Jahren ungefähr siebzehn mal gehäutet. Und, wie auf dem Bild zu sehen, brachte sie am Ende ihrer Entwicklung unter Mühen ihre Larvenhaut zum Aufplatzen und entfaltete sich zur flugfähigen Libelle. Allein das Herausschlüpfen dauerte bis zu 45 Minuten. Ich kann das nachvollziehen, dauerte es bei mir ja auch lange. Es war „zum aus der Haut fahren“! Mindestens einen Unterschied gab es aber zur Libelle. Ich hatte nicht solche Entfaltungsmöglichkeiten!

Vielen Dank an Gisela Wolff für die Bilder!

Transformers

Vermutlich sprechen Kinder und Jugendliche alle Worte, die mit „Meta-“ beginnen, nicht an. Z.B. Metaebene, Metabolismus, Metadiegese (Letzteres interessiert mich auch nicht).

Oder Metamorphose!!! Wenn man aber „Transformers“ dazu sagt und Beispiele aus der Natur gibt, dann erfährt man viel Aufmerksamkeit. Sowas wie: „Jo, krass, Alter!“ oder „Cool, Digga!“ oder „Voll fette Hamma-Tricks, lol!“

Aber cool, irre, hamma, … finde ich Metamorphose auch. Auf dem Bildern „transformert“ ein Marienkäfer. Was fehlt, ist das Ei. Von rechts zu sehen ist die Larve, dann die Puppe und zuletzt ganz links die perfekte Transformation. Und das alles zu absolut geringen Produktionskosten im Vergleich zu den Transformers-Filmen. LOL!