Archiv der Kategorie: Allgemein

Wie heißt denn du?

Ein kleines farbiges Wunder. Saß auf einem Natterkopf im Naturschaugarten. Dank der Bestimmungsarbeit von Dr. Carsten Renker, Leiter der Zoologischen Sammlung des Naturkundlichen Museums Mainz ist es eine Larve (vermutlich im 4. Larvenstadium) der Grünen Reiswanze (Nezara viridula). Diese ursprünglich mediterran verbreitete Art ist seit etwa 2015 bei uns in der Nördlichen Oberrheinebene massiv auf dem Vormarsch und ist mittlerweile auch im Mittelrheinischen Becken angekommen. Ab Mitte August findet man dann auch überall die durchgehend grün gefärbten erwachsenen Tiere.

Hier blüht Ihnen was!

Auch der Juli hat noch viele blühende Pflanzen im Naturschaugarten. Gehen Sie mal auf Entdeckungstour! Vielleicht fotografieren Sie gar das eine oder andere. Wir würden uns über Bilder von Ihnen freuen. Und das erwartet Sie:

Wohlriechender Odermennig, Ochsenzunge, Gelber Blasenstrauch, Zimbelkraut, Österreichischer Geißklee, Kopfginster, Deutscher Backenklee, Faulbaum, Säulen-Faulbaum, Färber-Ginster, Blut-Storchschnabel, Gewöhnliches Sonnenröschen, Mannsblut, Rainweide, Kriechendes Leinkraut, Wald-Geißblatt ‚Martine‘, Blut-Weiderich, Roßpappel, Wasser-Minze, Echter Haarstrang, Salatblättrige Zentifolie, Rose ‚Stanwell Perpetual‘, Apfelrose x Alpen-Heckenrose, Weinraute, Echtes Seifenkraut, Gelbes Grindkraut, Weiße Fetthenne, Purpurrote Fetthenne, Sumpf-Ziest, Arznei-Quendel, Schwarze Königskerze, Eisenkraut u.v.m.

Weltumwelttag 5.6.2019

Der diesjährige „Tag der Umwelt“ hat das Motto „Insekten schützen – Vielfalt bewahren!“

Ein Rückgang der Zahl von Insekten ist besonders problematisch , da Insekten vielen anderen Wildtieren als Nahrung dienen. Zahlreiche Arten (Vögel, Amphibien, Fledermäuse) sind auf Insekten angewiesen, sodass deren Rückgang auch viele andere Arten in ihrem Bestand gefährdet. Zudem bestäuben Insekten für viele Pflanzen, darunter sehr viele Nutzpflanzen. Insekten sind unter anderem auch als Destruenten von großer ökologischer Bedeutung.

Hummelbestimmung im Naturschaugarten 23.5.19

führte Lehramtsstudentin Caroline Köbel eine Unterrichtsreihe an der IGS Bretzenheim durch. Die SchülerInnen lernten dabei Im Rahmen des Hallo-Hummel-Projektes der AG Biologiedidaktik der Uni Mainz führte Lehramtsstudentin Caroline Köbel eine Unterrichtsreihe an de IGS Bretzenheim durch. Die SchülerInnen lernten dabei einiges über die Wichtigkeit der bestäubenden Insekten. Als Beispielsorganismus wurde die Hummel und ihre Bedürfnisse ausführlicher besprochen. Wichtig für die Tiere sind u.a. viele blühende Pflanzen in der Nähe des Hummelnestes. Durch Bestimmung und Zählung der vorhandenen Hummelarten wollten die Jugendlichen herausfinden, ob sich Hummeln in ihrer direkten Umgebung wohlfühlen. Im Schaugarten Lindenmühle ist das offensichtlich der Fall, denn es wurden 7 verschiedene Hummelarten innerhalb von einer 1/2 Stunde entdeckt, die mit Vorliebe auf den schönen Wildrosenblüten Nahrung sammelten. Folgende Hummelarten wurden innerhalb einer halben Stunde von den Schülern entdeckt: 9x dunkle Erdhummel, 5x helle Erdhummel, 1x Gartenhummel, 1x Waldhummel, 3x Wiesenhummel, 1x Steinhummel, 2x Ackerhummel. Der Schaugarten dient den Jugendlichen als positives Beispiel für eine insektenfreundliche Gartengestaltung, die ihnen sicher in guter Erinnerung bleiben wird!