Archiv der Kategorie: Allgemein

Natur mit allen Sinnen – AGENDA-Tag mal anders

Am 20.09.2025 praktizierte unser Arbeitskreis auf dem AGENDA-Tag etwas, das sich so einfach im Schaugarten umsetzen lässt. Aber, nach eigener Einschätzung: Wir haben das auch in der Stadt gut hinbekommen.

Es ging darum, Natur „mit allen Sinnen erfahrbar“ zu machen. Da gab es was zu sehen (Tiermemory), was zu hören (Vogelstimmen raten und dem richtigen Vogelbild zuzuordnen und kleine Dosenpaare über Schütteln zu finden, die den gleichen Inhalt hatten), zu Fühlen (gleiche Paare ohne Hinschauen aus einem Behältnis zu finden), zu Riechen (Obst und Küchenkräuter nach Geruch zuzuordnen). Und Schmecken? Das kam dann in Form eines kleinen Gewinns (Obst, Nüsse, …)

Da an dem Tag auch Weltkindertag war, waren der Großteil der Besucher an unserem Stand die Kinder. Und die lösten die Aufgaben meistens mit Bravour. 

Schön war’s! Auch wenn es im Schaugarten viel eindrücklichere Sinneserfahrungen gibt. Aber das kann man dort immer haben. Unser Schaugarten ist ja schließlich rund um die Uhr geöffnet.

Schöpfungsgottesdienst 7.9.2025

Am 07.09.2025 fand der jährliche Gottesdienst in der Schöpfungszeit im NaSchau Mainz statt. Der diesjährige Schöpfungsgottesdienst im NAturSCHAUgarten Lindenmühle war zugleich der BISTUMSGOTTESDIENST zum 10-jährigen Jubiläum der Enzyklika „Laudato si“. Veranstalter war der Arbeitskreis „Bewahrung der Schöpfung“ des Bistums Mainz.

20250907_Foodsharing

Miriam Heil, Referentin für Bildung und gesellschaftliche Verantwortung im Evangelischen Dekanat Mainz, hatte ehrenamtlich für viele Foodsharing-Produkte gesorgt, um auf die Verschwendung von Lebensmitteln hinzuweisen.

 

Tisch im Garten 5.9.2025

Wie jeden 1. Freitag im Monat gab es wieder „Tisch im Garten“.  Und diesmal war der Garten herrlich herbstlich „angehaucht“!

Bild oben von links oben im Uhrzeiger: Weinraute, Weißdorn,  Heimische Berberitze,  Ziparte, li unten Wilde Essigrose


 Herbstlich

 

Die Bilder sind nur ein Teil der Früchte, die man im Schaugarten entdecken kann.

Im Uhrzeiger von  links: Elsbeere,  Speierling, Kornelkirsche,  Haselnüsse-

 

Hanfblättriger Eibisch – nichts zum Rauchen!

Was für eine herrliche Blüte! Der Hanfblättrige Eibisch ist eine herrliche heimische Pflanze und ein „echter Blickfang“! Er ist mehrjährig, wird bis zu 180 cm groß und blüht von Juni bis September.

Es heißt öfter, er bräuchte einen feuchten Standort, aber wenn er in der Anfangszeit gut mit Wasser versorgt wird, kann er nach Ausbildung einer Pfahlwurzel auch gut in einem normalen Umfeld klar kommen. Und Sonne mag er auf jeden Fall!

Dieser Eibisch passt nicht nur in einen „Bauerngarten“, die Staude kann auch Ihren Balkon oder Ihre Terrasse verschönern, es sollten aber mindestens 15 Liter Erde in einem tieferem Pflanzkübel sein.

Das Malvengewächs eignet sich gut zur Bepflanzung an Zäunen. Bienen und Hummeln besuchen die Blüten und mit etwas Glück wird sich auch die gefährdete Malven-Langhornbiene sehen lassen. Toi toi toi!

Tisch im Garten macht Schönwetter?

Am 1. August 2025 trafen sich mutige Leute im Naturschaugarten zum Tisch im Garten,  obwohl doch  schlimmer Regen gemeldet war. Auch ich war oberskeptisch. Schließlich heiße ich Karlheinz (wie peinlich), aber das gruselige Tiefdruckgebiet mit ausgiebigen Regenfällen hieß auch so (geschah ihm recht!).

Dass wir unbeschadet trotz dieser denkbar schlechten Vorzeichen alles gutgelaunt und trocken überstanden haben, das kann nur einer bestimmten Gesetzmäßigkeit zu verdanken sein, die da sein könnte:

  1. Ein Tisch im Garten mit netten Leuten macht schon ein per se ein besseres „Klima“!
  2. Ein schlechtes Omen und ein ausgeprägtes Regengebiet verhält sich mathematisch wie Minus x Minus = Plus.

Wie dem auch sei – SCHÖN WAR ES WIEDER!