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Pflanze mit Geldwert?

Ehrlich gesagt ist mir das Pfennigkraut noch nie aufgefallen. Dabei achte ich sehr auf Geld. Den Namen hat die Pflanze, weil die Blätter Geldstücken ähneln, z. B. Cents bzw. Pfennigen.

Die Pflanze ist häufig, immergrün und ausdauernd. Sie kriecht so vor sich hin, in Schatten und Halbschatten. Mir deucht, sie mag es feucht.  Mir düngt, sie verträgt gar Staunässe, aber keine Trockenheit. Man kann sie gar in einem Zuber oder Aquarium halten, das hab‘ ich ausbaldowert. Sie blüht schnieke von Mai bis Juli. Die leuchtend gelben Blüten sind eine Augenweide. Ha, da waren jetzt ein paar schöne alte und seltene Worte! Ich mag das! 🙂

Die Pflanze kann sich an geeigneten Stellen durch Ausläufer zu dichten flachen Bodendeckern entwickeln. Man sollte vermeiden, dass sie sich zu massiv verbreitet, damit Raum bleibt für andere Arten. Fraßfeinde gibt es kaum. Die Blätter schmecken seifig, behaupten Insekten.

Apropos Insekten: An die heimische Wildstaude gehen Bienen und andere Insekten. Es gibt zwar keinen Nektar, aber viel Pollen und Öle. Zwei Wildbienenarten sind gar auf die Staude angewiesen.

Mein Dank an Gisela Wolff für das Bild!