Arbeitskreis Naturnahes Grün
Mitglied in der Lokalen AGENDA Mainz

- Naturschaugarten Lindenmühle in Mainz
- Ein Artenschutzprojekt
- von Bürgern für Bürger

Ich will das Chlorophyll und sein Gefühl ohne zu übertreiben beschreiben:
Zu kalten Jahreszeit wird jedes Jahr es Zeit, dass sich aus dem Blatt befreit das Chlorophyll, denn es wird zu kühl.
Wer das Pigment Chlorophyll kennt, weiß, dass am Jahresendes ihm an Licht fehlt und dass dies es quält.
Oft kehrt man am Ende zum Glück zu den Wurzeln zurück. So ist’s auch stückweit ein Stück beim Chlorophyll, denn es hat eben auch Gefühl!
Das habe ich noch nie gesehen: Eine Kreuzspinnen erbeutet eine Grüne Stinkwanze. Ich dachte immer, dass diese Wanzen bei uns keine Feinde haben. Vielleicht hat die Spinne ja Geschmacksverirrung?
Es gibt eine australische Raubwanzen, die so das Netz vibrieren lässt, als sei sie ein Opfer. Wenn die Spinne dann kommt, wird sie gefressen.
Nun weiß ich nicht, ob die heimische Kreuzspinne dieses gut verschnürte Lunchpaket jemals verspeist hat. Wenn ja, dann hat die Gemeine Stinkwanze nun doch einen Feind. Wohl bekomm’s!
„Per Anhalter nach Südamerika?! Das geht doch gar nicht! Ohne großes Geld zwei Jahre um die Welt reisen? Unmöglich! Unterwegs ohne Plan? Total naiv!“ Als Joshi seinen bisher größten Traum offenbarte, bekam er genau das zu hören. Doch was passiert wirklich, wenn man sich ohne Plan, Geld und Flugzeug auf den Weg nach Südamerika macht? Was passiert, wenn man anfängt, Vertrauen zu schenken, statt alles kontrollieren zu müssen? Was passiert, wenn man seine Komfortzone verlässt und Gast sein darf?

Joshi Nichell hat mit gerade einmal 18 Jahren seinen Rucksack gepackt und ist losgezogen. Los, auf ganz unkonventionellen Wegen. Fast zwei Jahre reiste er per Anhalter nach Südamerika und quer durch Südamerika. Es sollte eine Reise der Begegnungen werden. Begegnungen mit wundervollen Menschen, wunderschöner Natur und, so Joshi, mit einem wundersamen Gott.
Die zahlreichen Gäste ließen sich von Joshis Lebensenergie anstecken und tauchten in einen multimedialen Abend voller Live erzählter Geschichten, professioneller Fotografien, Videos und vorgelesenen Abschnitten aus seinem Buch „Volles Glück voraus!“ Mehr Infos unter https://www.joshinichell.de/vortrag/

Unter freiem Himmel und bei kühlen Temperaturen und nachts – das war für sich schon ein Abenteuer. Aber dann noch Joshi zu erleben, das war grandios. Danke Joshi!
Dass er schon bald tot sein würde, davon ahnte er nichts, als er die Klingelschnur betätigte. Er konnte schon ihren unwiderstehlichen betörenden Duft wahrnehmen. Trotzdem fühlte er sich befangen. Und auch gefangen wie in einem Netz. Als sie dann zueinander fanden, war ihr Liebesspiel heftig. Heftig, aber kurz. Kurz wie auch sein weiteres Leben. Warum sie ihn tötete? Wer weiß das schon.
Aus dem kurzen Leben eines Kreuzspinnen-Männchen. Ehrlich so passiert. (Ein Danke an Jack für das Foto)
Mit Hilfe der Färberkamille konnte man Textilien gelb färben. Finde ich schön. Dass die Pflanze aber auch Hundskamille heißt, finde ich hundsgemein! Viel schöner klingt der griechische Name: Anthemis tinctoria, das ist eine Kombination aus anthos (Blüte) und Artemis, der griech. Göttin der Jagd, der Wälder, der Frauen und Kinder.
Artemis mochte keine Männer. Einer hat sie mal beim Baden beobachtet. Sie verwandelte ihn in einen Hirsch, den dann die eigenen Hunden zerrissen. Auch hundsgemein!