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Der Stinkwanze stinkt`s!

Eines Tages stank es allen möglichen Tieren und Pflanzen, die „stinken“ in ihrem Namen hatten, dem Stinktier, der Gemeinen Stinkmorchel, dem Gemeinen Stinkwurz, dem Stinkenden Nieswurz, dem Stinkenden Gänsefuß, dem Stinkenden Storchenschnabel. Besonders gemein fand das die Gemeine Stinkwanze. Die verkündete: “Die menschengemachten Emissionen haben 2019 ein Rekordhoch erreicht. Aber wir, wir emittieren fast nichts. Trotzdem werden wir als “stinkend” bezeichnet!”


Dem Antrag, den Menschen als ” Homo sapiens foetor maximus” bzw. “Gemeiner inhumaner Stinker” zu bezeichnen, wurde umgehend stattgegeben. Die Ungleichbehandlung stank ohnehin zum Himmel.

Können Wanzen tanzen?

Eher nicht. Nee nee. Die Nymphe der Grünen Stinkwanze, die mich allerdings so anstarte (s. Bild), wirkte, Entschuldigung, so hochbeinig, highheelmäßig, rotschuhig, dass man es vermuten könnte. Nein, aber fliegen kann sie. Und es stinkt ihr, dass sie Stinkwanze heißt, dabei stinkt sie nur, wenn sie im Stress ist. Was sie aber nicht davor verschont, auf dem Speiseplan von vielen Tieren zu stehen. Versteh ich nicht. Die Nase isst doch mit!

Was machte denn jetzt

die Grüne Stinkwanze? Nun, da muss ich ein bisschen weiter ausholen. Die Grüne Stinkwanze, was für ein fürchterlicher Name, ist jetzt braun. Im Herbst wird ihr Grün immer schwächer oder es verschwindet gar. Denn Sie ist ein “Farbwechsler”. Sie lagert roten Farbstoff ein und bekommt so ihr bräunliches Winterkleid. Anfang Oktober sucht sie ein Winterquartier und ist dann mitunter ein Überraschungsgast im Haus. Keine Sorge, sie ist nicht gefährlich, allerdings, und das sagt schon der Name, kann sie bei Gefahr auch unangenehm riechendes Sekret abgeben.