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Eine Blume (nicht nur) für die Nacht!

Sie ist ein wahrer „Hingucker“, die ungewöhnliche „Gewöhnliche Nachtviole“! Eigentlich ist sie ja eine Giftpflanze, aber „sparsam verwendet können jedoch einige Teile der Pflanze verzehrt werden.“ sagt Wikipedia. Es geht nichts über exakte Hinweise!!!

32 Wildbienenarten und viele nachtaktive Schmetterlinge haben zur Giftigkeit eine andere Meinung und holen sich Nektar oder Pollen von diesen beliebten Zierpflanzen.

Abends und die ganze Nacht würden sie nach intensiv nach Veilchen duften. Ich sollte mir eigentlich einmal dieses olfaktorische Erlebnis in meinem eigenen Garten gönnen.  Da stehen nämlich welche, wenn auch nicht im Schaugarten.

Aber ich bin zu faul dazu. Vielleicht morgen! Die duftenden Nachtviolen in meinem Garten werden dann ja auch noch da sein und sich schon nicht „verduften“!

Was ist ein Archaeophyt

Gleich mal vorab: Ich bin gegen Neophyten (Pflanzen, die nicht aus Mitteleuropa sind und sich oftmals invasiv verbreiten). Der Goldlack war mal ein Neophyt, hat sich aber zum Glück nicht massenhaft verbreitet und somit keine heimischen Pflanzen verdrängt.

Der Goldlack ist ein Archaeophyt, der schon im Mittelalter „eingebürgert“ wurde. Er ist seitdem nicht mehr nur in Bauerngärten zuhause, sondern vereinzelt auch in freier Natur.

Übrigens: Wer diese Blume verschenkt, sagt damit: „Ich sehne mich nach Dir!“ Also gut aufpassen, wem man sie schenkt!

Für Bienen ist sie auch ein Geschenk. 38 Wildbienen mögen ihre Pollen und den Nektar. Auch bei neun Käfern und bei mir ist sie beliebt. Mein Goldlack in meinem Privatgarten hatte viele Jahre gehalten. Nun ist er weg und ich – na ja – sehne mich nach ihm!